Stärkennetz Lörrach


Laufzeit: Juni 2011 – Oktober 2013
Finanzierung: Landkreis Lörrach


Kurzbeschreibung:

Im Fokus des Projekts steht die Resilienzförderung im Netzwerk. Institutionsübergreifend sollen dabei Kinder durch die Fachkräfte in ihrer seelischen Widerstandskraft systematisch gestärkt werden. Letztere werden im Rahmen des Projekts geschult eine ressourcen-orientierte Perspektive in ihrer Institution einzunehmen und diese auch konzeptionell dauerhaft zu verankern. Die teilnehmenden Institutionen reichen von Kindergärten über Grundschule, Jugendtreff, Musikschule und Mehrgenerationenhaus bis hin zur weiterführenden Schule, sodass eine durchgängige Struktur zur Resilienzförderung geschaffen und die Übergänge zwischen den Institutionen möglich optimal für die Kinder gestaltet werden kann. Das StärkeNetz wird sowohl in Netzwerk Weil als auch im Netzwerk Todtnau nahezu parallel umgesetzt.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff

(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0761-47812-40)


Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Sibylle Fischer (Kindheitspädagogin, B.A.)

Katharina Rauh (Erziehungswissenschaftlerin, M.A.)

 

Veröffentlichungen:

Artikel in der Badischen Zeitung "Kinder lernen, sich selbst zu helfen".

 

Resilienzzentrum Sindelfingen


Laufzeit: Dezember 2012 – November 2014
Finanzierung: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

 

Kurzbeschreibung:

Das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung übernimmt die wissenschaftliche Evaluation des Resilienzzentrums im Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V.. Das Resilienzzentrum bietet vor Ort eine Vielzahl von Aktivitäten im Zusammenhang mit Resilienz und Resilienzförderung an: Vorträge und Kurse für Eltern, Erlebnispädagogische Aktionen für Eltern und Kinder, Veranstaltungen und Workshops für Tagespflegepersonen und Fortbildungsveranstaltungen für Kindertageseinrichtungen.

Die Umsetzung dieser Aktivitäten wird durch das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung begleitet und wissenschaftlich evaluiert. Hierfür werden zu zwei Messzeitpunkten quantitative Daten auf Ebene

  • der pädagogischen Fachkräfte der beteiligten Kindertageseinrichtungen,
  • der Eltern, deren Kinder die Einrichtung besuchen und
  • der ReferentInnen, die die Kindertageseinrichtungen auf dem Weg zur resilienzförderlichen Kindertageseinrichtung begleiten, erhoben.

Ergänzend werden unter den ReferentInnen auch qualitative Interviewdaten ausgewertet, ebenso wie bei den Leitungen der beteiligten Einrichtungen und VertreterInnen der übergeordneten, koordinativen Ebene.

Die Begleitevaluation fokussiert dabei Aspekte des Programmdesigns, der Zielerreichung und besonders der Ableitung von Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Resilienzzentrums.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO)

 

Laufzeit: November 2014 bis Oktober 2018
Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen: 02K12B051)
Projektleitung:
Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff
Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung
froehlich-gildhoff[at]eh-freiburg.de
 
Ullrich Böttinger
Leiter des Amts für Soziale und Psychologische Dienste und der Frühen Hilfen
ullrich.boettinger[at]ortenaukreis.de

 

Kurzbeschreibung:

„PNO“ steht für Präventionsnetzwerk Ortenaukreis
Im Rahmen der BMBF-Projektförderung „Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen“ wird im gesamten Ortenaukreis über eine Laufzeit von vier Jahren ein systematisches und institutionsübergreifendes Netzwerk aufgebaut.

Finanzvolumen: 4 Mio. Euro

Ziel des PNO ist die umfassende Förderung der seelischen und körperlichen Gesundheit und der sozialen Teilhabe von Kindern im Alter von 3 bis 10 Jahren und deren Familien.

PNO hat zwei zentrale Ansatzpunkte
Zum einen wird durch den sogenannten „Setting-Ansatz“ über die vorhandenen Bildungsinstitutionen Kindertageseinrichtungen und Schulen ein nicht stigmatisierender und niedrigschwelliger Zugang zu den Kindern und Familien verfolgt.
Die Fachkräfte-Teams von Kindertageseinrichtungen und Schulen werden im Sinne einer Organisationsentwicklung qualifiziert. Ziel ist es dabei, die eigene Institution unter dem Fokus der Gesundheitsförderung und Prävention im Sinne des nationalen Gesundheitsziels „gesund aufwachsen“ weiterzuentwickeln. Durch die Qualifizierungsmaßnahmen entwickeln sich die Organisationen Kindertageseinrichtung und Schule zu gesundheitsförderlichen Institutionen und sind in der Lage, langfristig und präventiv die körperliche und seelische Gesundheit der Kinder (und deren Familien) zu fördern sowie soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Zum anderen wird parallel auf zentraler wie regionaler Ebene in dem großen Flächenkreis eine umfassende Strategie der Gesundheitsförderung und Prävention – durch die Vernetzung des Gesundheits-, Bildungs- und Jugendhilfesystems – etabliert. Regionale Präventionsbeauftragte bauen Netzwerkstrukturen auf, beraten Institutionen und gestalten bedarfsorientierte Unterstützung wie z.B. Fortbildungsmaßnahmen.

Das Projekt wird vom ZfKJ mittels Prozess- und Ergebnisevaluation wissenschaftlich begleitet; es wird dabei ein Kombinationsdesign mit quantitativen und qualitativen Methoden realisiert.
Zwischenergebnisse:
Schon kurz vor Ende des Projekts kann anhand der Evaluationsergebnisse gezeigt werden, dass die strukturelle Verankerung der Strategie der Prävention und Gesundheitsförderung gelungen ist. Es wurden alle Kitas und Grundschulen im Kreis mit Angeboten des PNO erreicht; zudem nahmen 53 Einrichtungen an Organisationsentwicklungsprozessen zur gesundheitsförderlichen Kita/Grundschule teil. Positive Wirkungen können auf der Ebne der Kompetenzentwicklung der Fachkräfte, der Resilienz der Kinder und einer verbesserten Zusammenarbeit von Eltern und Kitas nachgewiesen werden.

 

Ein Flyer mit Kurzinformationen zum Projekt PNO ist hier verfügbar: www.pno-ortenau.de

 

 Bedeutendste Publikationen: 

  • Fröhlich-Gildhoff, K. & Böttinger, U. (Hrsg.) (2018). Prävention und Gesundheitsförderung als kommunale Gesamtstrategie. Konzept, Entwicklung und Evaluation des Präventionsnetzwerks Ortenaukreis (PNO). Wissenschaftlicher Abschlussbericht. Freiburg: FEL Verlag. (hier verfügbar)
  • Fröhlich-Gildhoff, K., Böttinger, U., Döther, S. & Kerscher-Becker, J. (2018). Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder im Alter von 3-10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Ein Curriculum für die Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften. Freiburg: FEL Verlag. (hier verfügbar)

Eine Liste mit allen Veröffentlichungen zum Projekt finden Sie hier.

 

 

 ZfKJ EH Institutsgruppen 6037 web

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff

Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ullrich Böttinger

Leiter des Amts für Soziale und Psychologische Dienste und der Frühen Hilfen

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Ansprechpartner/-innen ZfKJ:

Katharina Rauh (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Laura Kassel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Kinder Stärken! - Förderung von Resilienz und seelischer Gesundheit in Kindertageseinrichtungen


Laufzeit: September 2013 – Mai 2017
Finanzierung: BASF SE


Kurzbeschreibung:

Ziele des Projekts "Kinder Stärken!" sind die Förderung von Resilienz und seelischer Gesundheit in Kindertageseinrichtungen, die Unterstützung der Fachkräfte in ihrer professionellen Arbeit mit Kindern und ihren Familien, sowie die Unterstützung der Einrichtungen in ihrer Weiterentwicklung zu resilienz- und gesundheitsförderlichen Einrichtungen. Hierzu erhalten die pädagogischen Fachkräfte der insgesamt zehn teilnehmenden Kindertageseinrichtungen umfassende Fortbildungen.

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts (Projektleitung) erfolgt im Auftrag des Diakonisches Werks Pfalz mit Unterstützung der BASF SE. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist die kontinuierliche Erfassung und Beurteilung des Projektverlaufs, sowie die abschließende Gesamtbewertung des Projekts. Für die Evaluation werden in einem Mehrebenenansatz unterschiedliche qualitative und quantitative Erhebungsmethoden eingesetzt.

 

Das Konzept der wissenschaftlichen Begleitung finden Sie hier.

Der Wissenschaftliche Abschlussbericht zur 1. Projektphase ist online hier verfügbar.

Der Wissenschaftliche Abschlussbericht zur 2. Projektphase ist online hier verfügbar.

 

Das Projekt „Kinder Stärken!“ wird im Rahmen der „Offensive BildungPlus“ durchgeführt. Die „Offensive BildungPlus“ ist die Fortsetzung der Initiative „Offensive Bildung“, die im Jahr 2005 von der BASF SE initiiert, finanziert und von der Stadt Ludwigshafen am Rhein, dem Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen und den katholischen Trägerorganisationen aus der Praxis heraus entwickelt wurde (www.offensive-bildung.de).

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Dörte Weltzien

(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0761-47812-635)


Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Annika Lorenzen

(Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0761-47812-695)

 

 

Kinder Stärken! Resilienzförderung in der Kindertagesstätte


Laufzeit: August 2005 bis Juli 2007

Finanzierung: Aktion Mensch

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projekts war die Förderung der seelischen Widerstandsfähigkeit und Kompetenz zur Bewältigung von Krisen (Resilienz) bei Kindern im Vorschulalter. Das Konzept der Resilienzförderung setzt auf vier Ebenen an: Qualifizierung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Arbeit mit den Kindern direkt, Arbeit mit den Eltern/primären Bezugspersonen, Zusammenarbeit mit Institutionen im Stadtteil. In vier Tageseinrichtungen mit ca. 280 Kindern wurden die ErzieherInnen fortgebildet, Kinderkurse durchgeführt, Elternkurse und Elternberatungen angeboten sowie Vernetzungen mit anderen Institutionen, wie z.B. Erziehungsberatungsstellen hergestellt. Die Implementation des Programms wurde im Kontrollgruppendesign mit quantitativen (standardisierte und normierte Fragebögen und Tests) sowie qualitativen (Interviews) Methoden evaluiert.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website "die initiative - Gesundheit - Bildung - Entwicklung" bzw. hier.



Veröffentlichungen:

Fröhlich-Gildhoff, K., Dörner, T. & Rönnau, M. (2007). Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen - PRiK. München: Reinhardt.

Fröhlich-Gildhoff, K., Rönnau, M. & Dörner, T. (2008). Eltern stärken mit Kursen in Kitas. München: Reinhardt. Link zum Reinhardt Verlag

Fröhlich-Gildhoff, K., Rönnau, M., Dörner, T., Kraus-Gruner, G. & Engel, E.-M. (2008). Kinder Stärken! – Resilienzförderung in der Kindertageseinrichtung. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 57. Jg., H. 2, S. 98–116.

Ansprechpartnerin: Maike Rönnau-Böse (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 0761 47812 24)